"Sehen Sie, so stirbt man also"

Buch über die "letzten Worte" erschienen

Die letzten Worte von Dichtern, Denkern oder Kaisern hatten es offenbar in sich - denn die Aussprüche -viele davon inzwischen eben so berühmt wie dieVerstorbenen selbst - finden sich nun gesammelt in dem Buch "Sehen Sie, so stirbt man also", Verlag Philipp von Zabern, Mainz.

"Störe meine Kreise nicht", soll Archimedes gesagt haben, bevor ihn ein römischer Soldat niederschlug. Dem römische Kaiser Nero wird der Ausspruch "welch ein Künstler geht mit mir zugrunde" zugeschrieben.

Vieles von dem, was der Überlieferung nach auf Sterbebett gesagt wurde ist wahrscheinlich dem Verstorbenen erst post mortem in den Mund gelegt worden. Den Wahrheitsgehalt letzter Worte berühmter Personen hat der Philologe Cornelius Hartz anhand von Urkunden, Krankenakten und anderen Zeugnissen untersucht und in dem Buch beschrieben.

Demnach soll Goethe eben nicht die überlieferten Worte "mehr Licht" am Ende seines Lebens gesagt haben. Auch Ludwig van Beethovens Abschiedsspruch "applaudiert, die Komödie ist vorüber", ist so wahrscheinlich nie gesagt worden.

Gute Wahrheitswahrscheinlichkeiten finden wir für die folgenden Ausspüche:
- Konrad Adenauer: "Da gibt es nichts zu weinen"
- Coco Chanel: "Sehen Sie, so stirbt man also"
- Marlene Dietrich: "Ich gehe jetzt"

Abbildungen


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