Der ökologische Ansatz

Die Ökologie in der Sepulkralkultur wird im 'Großen Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur' authentisch beschrieben. Für das nachfolgende Zitat gilt unser Dank dem Autor des Beitrages, Herrn Prof. Dr. Reiner Sörries.

Das neuzeitliche Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelte sich seit den 1960er Jahren, und seit den 1970er Jahren hielt es auch auf dem Friedhof Einzug. Es stand zunächst ganz im Zeichen des Naturschutzes und zog ein Kunststoffverbot, ein Verbot der Herbizdanwendung und schließlich auch Mülltrennung bei der Abfallbeseitigung nach sich. Um den Schadstoffausstoß bei Krematorien zu verringern, wurde der Einbau von Aschenfiltern verbindlich vorgeschrieben. Die aus dem Umweltgedanken hervorgegangene Biowelle brachte auch die Anbieter des Ökosarges und des Öko-Grabmals auf den Plan. Spätestens nach dem Jahrtausendwechsel ließ jedoch die heraufziehende Gefahr eines Klimawandels eine Umweltzerstörung (Arten- und Waldsterben) globalen Ausmaßes oder sogar den Geozid befürchten, woraus tatsächlich ein Mentalitätswandel entsteht, demzufolge eine wachsende Zahl von Menschen sich dem Gedanken der Ökologie verpflichtet fühlt.

Für diesen Personenkreis bietet das Portal Alternativer Abschied ausgesuchte Produkte an, deren ökologischer Ansatz und ethischer Anspruch zertifizierten Kriterien entsprechen.












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